ENGINEERING PROCESS // BUILD TEST DOCUMENT

Wie JARVIS OS entwickelt wird

JARVIS OS entsteht iterativ: planen, bauen, isoliert testen, Fehler reproduzieren, dokumentieren und erst danach den nächsten Bereich öffnen. Die professionelle Projektdokumentation hält Entscheidungen, Dateien, Prüfergebnisse und offene Risiken fest.

METHODEITERATIV
BUILDREPRODUZIERBAR
TESTVM + BARE METAL
STATUSDOKUMENTIERT

01 // WORKFLOW

Vom Auftrag zum nachvollziehbaren Build

Jede grössere Änderung beginnt mit einer klaren Zielbeschreibung und einer Prüfung des bestehenden Zustands. Vor riskanten Systemeingriffen werden Backups, Recoverypfade oder VM-Snapshots vorbereitet. Danach werden Änderungen möglichst klein und prüfbar umgesetzt.

Buildskripte erzeugen definierte Artefakte statt manuell veränderter Einzelkopien. Prüfsummen, Git-Commits und Buildprotokolle machen sichtbar, welcher Quellstand zu welchem Ergebnis gehört. Das schützt nicht vor jedem Fehler, verhindert aber unkontrollierbaren Entwicklungszustand.

02 // TEST MATRIX

VM-Erfolg, Installation und reale Hardware sind getrennte Stufen

QEMU und OVMF erlauben schnelle UEFI- und Installerprüfungen, ohne den Entwicklungsrechner bei jedem Versuch zu gefährden. Dort werden Bootpfade, Eingabe, Darstellungslogik und Installationsabläufe reproduzierbar getestet.

Danach folgen frische Installationen und echte Hardwaretests. Ein Ergebnis wird nicht auf alle Computer übertragen, nur weil es in einer VM funktioniert. Die Hardwarematrix erfasst unterschiedliche Grafik-, Netzwerk-, Speicher-, Eingabe- und Energieklassen.

03 // DOCUMENTATION

Entscheidungen und Grenzen bleiben sichtbar

Die laufende Projektdokumentation umfasst Entwicklungsprotokolle, Architekturentscheidungen, Recoveryanweisungen, Testmatrizen, Buildnachweise und eine Roadmap. Erledigte Schritte werden von offenen Punkten getrennt.

Auch Fehlschläge gehören in den Entwicklungsstand. Wenn beispielsweise ein Fingerprint-Pfad nur teilweise funktioniert oder ein Übergang kurz schwarz wird, darf die Oberfläche nicht so beschrieben werden, als sei das Problem vollständig gelöst.

04 // RELEASE DISCIPLINE

Warum die ISO noch nicht öffentlich verteilt wird

Eine öffentliche Betriebssystem-ISO kann reale Datenträger verändern. Deshalb reichen ein schöner Bootscreen und ein erfolgreicher Einzeltest nicht aus. Partitionierung, Installation, Bootloader, Anmeldung, Netzwerk, Updates, Recovery und Deinstallation benötigen belastbare Tests.

Erst wenn diese Pfade auf einer ausreichend breiten Hardwarematrix nachvollziehbar funktionieren, wird über eine Community-Freigabe entschieden. Bis dahin bleibt die ISO intern und die Website veröffentlicht ausschliesslich überprüfbare Entwicklungsinformationen.

RELEASE STANDARD // Sauber und wiederholbar vor schnell und spektakulär.