01 // PREBOOT
UEFI-Bootmanager vor dem Betriebssystem
Der JARVIS EFI Manager läuft in der UEFI-Umgebung, bevor die eigentliche Systemoberfläche startet. Er erkennt verfügbare Startziele und stellt sie als interaktive Systemkarten dar. Maus, Tastatur, Countdown und ein sicherer Fallbackpfad wurden in OVMF geprüft.
Erkannte Fremdsysteme werden nur angezeigt, wenn reale Bootdaten vorhanden sind. Die Oberfläche soll keine Windows-, Linux- oder Hardwareinformationen erfinden. Die Auswahl bleibt auch ohne Maus per Tastatur bedienbar.
02 // RUNTIME
Login, Unified Shell und Frame Core
Nach dem Boot übernimmt der Login-Supervisor. Entsperrung und Systemoberfläche sind als zusammenhängender Übergang konzipiert. Passwort und Fingerabdruck werden über etablierte Authentifizierungsdienste angebunden; Recovery muss weiterhin möglich bleiben.
Die Unified Shell ist der dauerhafte Bedienkern. Sie startet Befehle, Einstellungen und Anwendungen. Der Frame Core sorgt dafür, dass externe Programme im Vordergrund geöffnet, minimiert, maximiert, gewechselt und geschlossen werden können, ohne den festen Systemkern zu ersetzen.
03 // TELEMETRY
Echtzeitdaten ohne erfundene Messwerte
CPU-Auslastung und Frequenz, RAM-Druck, Netzverkehr, Laufwerksaktivität, Akku, Temperaturen und weitere Werte werden aus verfügbaren Systemschnittstellen gelesen. Hardwareabhängige Sensoren können fehlen; in diesem Fall muss die Oberfläche den fehlenden Wert sichtbar kennzeichnen.
Die öffentliche Website zeigt zusätzlich ein bewusst begrenztes Arbeitssignal. Es überträgt nur aggregierten Aktivstatus, Dauer, Puls und Prozessanzahl. Chats, Prompts, Befehle, Dateien, Audio, Hardware-IDs und IP-Adressen gehören ausdrücklich nicht zum öffentlichen Payload.
04 // HARDWARE
Capability Discovery statt Laptop-Massanfertigung
JARVIS OS wird nicht nur für den Entwicklungsrechner entworfen. Beim Start müssen Display, Eingabegeräte, Grafik, Netzwerk, Speicher, Energieversorgung und verfügbare Sensoren automatisch erkannt werden. Funktionen dürfen nur aktiviert werden, wenn die jeweilige Fähigkeit vorhanden ist.
Die erste Zielklasse sind moderne x86-64-PCs mit UEFI, ACPI und Hardware, die vom zugrunde liegenden Linux-Treiberstack unterstützt wird. Breite Intel-, AMD-, NVIDIA-, WLAN-, LAN-, USB- und Displaytests bleiben ein zentrales Release-Gate.
